Perspektivenwechsel: Chancen erkennen & nutzen

Es gibt wohl niemanden, den die Cornona-Pandemie nicht in der einen oder anderen Form getroffen hat. Auch die Schweizer Personaldienstleister können die Auswirkungen deutlich spüren. Sowohl die Temporärarbeitsstunden als auch die Anzahl geschalteter Stellenanzeigen waren in den vergangenen Monaten rückläufig. Zwar scheint sich die Lage momentan zu entspannen. Trotzdem sind viele Unternehmen bei Investitionen und Personalbeschaffung nach wie vor zögerlich. Einerseits ein Grund zur Besorgnis. Andererseits lehrt uns ein Blick in die Geschichte, dass Krisen zugleich neue Chancen bieten. Dabei kann ein Perspektivenwechsel ganz nützlich sein, solche Chancen zu erkennen. Aber wie gelingt ein Perspektivenwechsel, wenn Dinge geschehen, auf die man keinen Einfluss hat?

Was bedeutet Perspektivenwechsel?

Persektivenwechsel bedeutet, eine Sache, eine Situation oder gar sich selbst aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Ganz bestimmt kennen Sie das Beispiel mit dem zur Hälfte gefüllten Wasserglas. Für einen pessimistisch eingestellten Menschen ist das Glas halbleer. Wenn man in die Perspektive des Optimisten wechselt, steht da ein halbvolles Glas. Ein und derselbe Gegenstand wird also, je nach persönlichem Standpunkt, ganz unterschiedlich wahrgenommen. In der Psychologie spricht man vom sogenannten «Mentalen Modell». Mit anderen Worten, wir konstruieren unser eigenes, subjektives Bild der Wirklichkeit. Dieses Bild ist geprägt durch unsere Erfahrungen, unseren kulturuellen Background, unsere Erziehung und vieles mehr.

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Die Perspektive wechseln, heisst dann nicht weniger, als unsere bisherige Sichtweise abzulegen. Das sagt sich leicht, ist es aber nicht, weil wir dazu bekannte Denkmuster auf den Prüfstand stellen müssen. Sich von alten Gewohnheiten zu lösen, fällt den meisten Menschen schwer. Vor allem, wenn man nicht weiss, wohin die Reise geht, in welche neue Richtung man blicken soll. Aber gerade in einer vermeintlich aussichtslosen oder schwierigen Situation kann eine andere Betrachtungsweise Alternativen aufzeigen und frische Ideen bringen.

Warum ist es wichtig, die Perspektive zu wechseln?

«Das haben wir aber immer so gemacht». Ein Satz, den jeder schon einmal gehört hat. In gewisser Weise hat er auch seine Berechtigung. Denn warum sollte man etwas änden, was gut funktioniert? Eine gute Frage! Trotzdem kann das Festhalten am Status quo ein bisschen betriebsblind machen. Man bekommt vielleicht gar nicht mit, dass etwas nicht so läuft, wie man dachte. Kritisch wird es, wenn man plötzlich vor geänderten Bedingungen steht, unter denen Altbewährtes nicht mehr klappt. Gerade Krisen werfen ein Schlaglicht auf solche Fehler im System.

Du siehst nicht wirklich die Welt, wenn du nur durch dein eigenes Fenster siehst.
– Ukrainisches Sprichwort

Wer ein Problem hat und eine Lösung sucht, aber dabei immer in dieselbe Richtung denkt, wird es schwer haben. Ein Perspektivenwechsel jedoch beleuchtet das Problem aus einem anderen Winkel. Dadurch lassen sich Lösungsansätze entdecken, an die man sonst nie gedacht hätte. Dazu muss man sich zuallererst darüber im Klaren sein, dass die bisherige Denkweise Grenzen hat. Die Perspektive wechseln beginnt immer im eigenen Kopf. Das ist unbequem. Aber passives Verharren in bekannten Mustern verbaut letzten Endes die Chance auf Weiterentwicklung.

Die Krise als Chance – Ihr Weg in die Aufwärtsspirale

Wie kann Ihnen ein Perspektivenwechsel in der aktuellen Krise nützen? Ein gutes Beispiel ist die Beziehung zu Kunden. Vor allem in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sind gute Kontakte nützlicher, denn je. Wenn Sie sich in die Lage Ihrer Kunden hineinversetzen, erkennen Sie, welche Probleme und Bedürfnisse es dort aktuell gibt. Wissen Sie um die Situation beim Kunden, können Sie gemeinsam an Strategien arbeiten. Zudem erfahren Sie, was sich Kunden vielleicht von Ihnen wünschen. So haben Sie die Möglichkeit, Ihre Angebote anzupassen und zugleich Kundenbeziehungen zu intensivieren. Damit zeigen Sie sich als verlässlicher Partner und sorgen nicht zuletzt für eine stärkere Kundenbindung.

Wir wissen, vor welchen Problemen und Herausforderungen Personaldienstleister zurzeit stehen. Aber es gibt auch zahlreiche Chancen, die sich gerade jetzt auftun. Deshalb haben wir einen Ratgeber zusammengestellt, der Ihnen helfen soll, den Perspektivwechsel zu wagen und diese Chancen zu entdecken. Der kostenlose Ratgeber beleuchtet die Situation auf dem Stellenmarkt und gibt Ihnen konkrete Handlungsvorschläge an die Hand. Denn die Krise ist irgendwann vorbei und wer jetzt richtig handelt, hat später den entscheidenden Vorteil auf seiner Seite.

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Perspektivenwechsel – nicht nur im Krisenfall

Hin und wieder die Perspektive wechseln ist aber nicht nur in kritischen Situationen hilfreich. Auch bei der Mitarbeiterführung und im Recruiting liefert eine andere Betrachtungsweise wertvolle Erkenntnisse. Wer etwa das Arbeitsumfeld aus der Sicht der Mitarbeitenden in Augenschein nimmt, gewinnt einen ganz anderen Einblick. So lassen sich Ursachen für Unzufriedenheit und Minderleistung aufdecken und hoffentlich beseitigen. Genauso kann die Bewerbersicht auf den Recruiting-Prozess Verbesserungspotenziale aufzeigen. Ein Persektivenwechsel erfordert neben dem Willen zur Veränderung ein hohes Mass an Empathie. Ausserdem muss man in der Lage sein, sich selbst und die eigenen Entscheidungen zu hinterfragen. Das ist besonders aus der Chefsessel-Perspektive nicht ganz einfach. Aber vielleicht ist gerade jetzt Zeit dafür, es mit einem Perspektivwechsel zu versuchen. Wir wünschen Ihnen dabei viel Erfolg!

Foto: manu schwendener | unsplash.com

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2020-09-07T19:42:14+00:00